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Pressemeldungen

Pflichtschulcluster Judenburg-Lindfeld: Zukunftsorientiert, vielseitig und praxisbezogen

Montag, 15. Februar 2021



Rechtzeitig zum Schulbeginn nach den Ferien (bzw. zum erneuten Start in den Präsenzunterricht nach dem Lockdown) präsentierte Direktor Marco Krätschmer offiziell den Pflichtschulcluster Judenburg-Lindfeld, dessen Leitung er seit 1. September 2020 übernommen hat.

Gemeinsam mit Bürgermeister Hannes Dolleschall und dem Abteilungsleiter der Bildungsregion Obersteiermark West, Roman Scheuerer, informierte Direktor Krätschmer über diese zukunftsorientierte, vielseitige und praxisbezogene Schulform in Schulzentrum Lindfeld.

Seit drei Jahren wurde an der Umsetzung zur Zusammenlegung der Volksschule Judenburg-Lindfeld, der Mittelschule Judenburg sowie der Polytechnischen Schule Judenburg gearbeitet. Da gerade im Schulzentrum Judenburg alle Kriterien für die Installierung eines Schulclusters gegeben waren, wurde im Jahr 2019 das Pilotprojekt für diesen ersten Pflichtschulcluster in der Region Murau-Murtal offiziell gestartet. Die Vorteile eines Schulclusters sind vielfältig, beispielsweise gibt es zukünftig nur noch eine gemeinsame Direktion mit einzelnen Bereichsleitungen. Trotz der Verschlankung beim Führungspersonal können sich der Direktor und die Lehrer*innen voll auf die Pädagogik konzentrieren, denn es wurde auch ein gemeinsames Sekretariat installiert, welches wesentlich zur Entlastung beitragen soll. Damit wird der tägliche Arbeitsablauf für die beteiligten Schulen und Eltern gleichermaßen erleichtert.

Aus der Nutzung gemeinsamer Ressourcen ergeben sich nicht nur viele positive Synergien für alle vorhandenen Schultypen, es ergibt sich in Zukunft auch ein enormes Einsparungspotential in den verschiedensten Schulbereichen.

Im Schulcluster soll zukünftig auch vermehrt die Anbindung an Wirtschaft und Industrie erfolgen. Die Schüler*innen sollen schon früh die Berufe und Firmen in der Region kennenlernen. Damit will man zeigen, dass es durchaus interessante Berufsmöglichkeiten im Murtal gibt. Man will damit bereits in der Schule neue Perspektiven eröffnen, die Bindung an die Region forcieren und somit der Abwanderung entgegenwirken. Die Vorarbeiten für die neuen Schulschwerpunkte laufen auf Hochtouren und werden ebenfalls bald präsentiert.


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