Stadtgemeinde Judenburg
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Pressemeldungen

Budget mit dem Sparstift

Dienstag, 2. Mai 2006
Rechnungsabschluss 2005 der Stadtgemeinde Judenburg.
Wie viele andere Städte und Gemeinden ist auch Judenburg von Abwanderung, sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben betroffen. Der finanzielle Spielraum für öffentliche Investitionen in die Infrastruktur wird immer geringer, Vorhaben im außerordentlichen Haushalt müssen immer mehr über Darlehen finanziert werden, für deren Rückzahlung wiederum der entsprechende Spielraum vorhanden sein muss. Vor diesem Hintergrund präsentierte Finanzreferent Hannes Dolleschall am 27. April 2006 den Rechnungsabschluss der Stadtgemeinde Judenburg für das Rechnungsjahr 2005.
Die Stadt Judenburg hat es geschafft, trotz hoher Investitionen in die Schaffung und Wahrung der Infrastruktur den Darlehensstand in den letzten Jahren von 35,1 Mio. Euro Ende 1992 auf 10,6 Mio. Euro am Ende des Rechnungsjahr 2005 zu verringern. Damit wurde trotz sinkender Einnahmen ein Spielraum für künftig notwendige Darlehensaufnahmen im begrenzten Rahmen geschaffen. Die Einnahmen des Jahres 2005 betrugen rd. 24 Mio. Euro, die Ausgaben beliefen sich auf rd. 23,9 Mio. Euro, und die Zuführungen in den außerordentlichen Haushalt schlugen mit 115.000.-- Euro zu Buche. Die Abgabenertragsanteile, der größte Teil der Einnahmen, sanken geringfügig und betrugen 2005 6,12 Mio. Euro. Die Erträge aus der Kommunalabgabe (bemessen an der Lohnsumme) stiegen hingegen wieder und beliefen sich auf 2,78 Mio. Euro. Durch die Verringerung der Parkgebühr Mitte des Jahres 2004 wurden 2005 nur noch 139.000,-- Euro eingenommen. Mit diesen Einnahmen sollten die Wachorgane, der Beitrag zum regionalen Verkehrsverbund, das Stadt-Taxi sowie der City-Bus finanziert werden, die insgesamt Kosten in Höhe von rd. 500.000,-- Euro verursachen. Der Aufwand für die Schulen, Kindergärten, Musikschule, etc. betrug rd. 3,34 Mio. Euro; jener für Sport- und Freizeitanlagen, Veranstaltungszentrum, Kulturveranstaltungen, etc. rd. 2,43 Mio. Euro. Die Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Kläranlage, Müllbeseitigung und Abfallbehandlung kosteten im Jahre 2005 rd. 3,7 Mio. Euro. Für das städtische Altenheim, Sozialhilfeverbandsumlage, Rettungsdienstbeiträge und sonstige soziale Maßnahmen mussten rd. 3,24 Mio. Euro aufgewendet werden.
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