Stadtgemeinde Judenburg
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Pressemeldungen

Voranschlag der Stadtgemeinde Judenburg für das Jahr 2007

Montag, 18. Dezember 2006
Der Sparkurs geht weiter!
Am 14.12.2006 präsentierte Finanzreferent StR Hannes Dolleschall den Budgetvoranschlag für das Jahr 2007.
Die Einnahmen – in erster Linie die Abgabenertragsanteile und, als sehr gutes Zeichen, auch die Kommunalabgabe – entwickeln sich erfreulich nach oben. Dennoch müssen in den nächsten Jahren weiterhin Anstrengungen unternommen werden, um für ansässige und ansiedlungswillige Unternehmungen passende Rahmenbedingungen zu schaffen. In diese Richtung geht auch die "Regionext"-Initiative der Stmk. Landesregierung, in welcher die regionale Zusammenarbeit forciert, unterstützt und gefördert werden soll.
Der Haushalt 2007 konnte mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 25,4 Mio. € wieder ausgeglichen erstellt werden.
Die größten Posten sind die Schulen und Kindergärten (inkl. Musikschule, JUZJU, etc.) mit rd. 3,5 Mio. Euro, für die Freizeitgestaltung der JudenburgerInnen sind insgesamt rd. 2,5 Mio. Euro aufzuwenden. Verkehrsmaßnahmen wie Regionalverbund, City-Bus, Stadttaxi, Straßenreinigung und Winterdienst sowie öffentliche Beleuchtung schlagen mit rd. 1,5 Mio. Euro zu Buche. Die Wirtschaftsförderung wurde mit mehr als einer halben Million veranschlagt. Wasserver- und –entsorgung, Müllwirtschaft etc. werden Kosten in Höhe von ca. 4 Mio. Euro verursachen. Der Aufwand für soziale Maßnahmen steigt jährlich an und beträgt 2007 rd. 4,2 Mio. Euro.
Im außerordentlichen Haushalt sind Maßnahmen wie die Weiterführung der Straßensanierungen vorgesehen. Die Stadtgemeinde hat schon vor Jahren eine Prioritätenliste der zu sanierenden Strassen erstellen lassen, die nach und nach erledigt wird. Da neben der Fahrbahn vorausschauend auch gleich der Unterbau saniert wird, können nicht alle Straßen auf einmal gerichtet werden. Außerdem erfordern die extremen Regenfälle der letzten Zeit den Bau von Oberflächenentwässerungssystemen, die sehr viel Geld kosten und in Zukunft mit den Straßensanierungen Hand in Hand gehen werden.
Da es kaum mehr möglich ist, den Geldbedarf für den außerordentlichen Haushalt im ordentlichen Haushalt wenigstens teilweise zu erwirtschaften, müssen diese Investitionen großteils durch Fremdmittel finanziert werden, deren Rückzahlung wiederum den Spielraum im Budget einschränkt.
Durch große Sparsamkeit in der Verwaltung ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, den Rechnungsabschluss doch positiver ausfallen zu lassen als prognostiziert. Diese Hoffnung besteht durch vorsichtige Schätzung der Einnahmen auch für das Jahr 2007.
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