Stadtgemeinde Judenburg
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Pressemeldungen

Voranschlag der Stadtgemeinde für 2008 wurde beschlossen

Montag, 17. Dezember 2007
Finanzreferent Hannes Dolleschall präsentierte in der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember den Voranschlag der Stadt für das Jahr 2008. Obwohl die Erstellung eines ausgeglichenen Haushaltes vor dem Hintergrund sinkender Einnahmen und steigender Ausgaben immer schwieriger wird, ist die Gemeindevertretung bemüht, neben den Pflichtausgaben genügend Mittel für Serviceleistungen für die Bürger freizustellen.
Der ordentliche Haushalt für das Jahr 2008 umfasst Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 26,95 Millionen Euro. Die wichtigsten Ausgaben entfallen wie alle Jahre auf Bildung und Kultur (Schulen, Kindergärten, Musikschule, Bücherei, Museum, Veranstaltungszentrum, Kulturveranstaltungen), Ver- und Entsorgung (Wasser, Abwasser, Abfall), Sozialleistungen (Jugendzentrum, Altenheim, Essen auf Rädern, Aktivpass), Umweltschutzmaßnahmen und die Beiträge zum regionalen Verkehrsverbund, zu Citybus und Citytaxi, die Errichtung und Pflege von Sportstätten, Kinderspielplätzen, Park- und Gartenanlagen sowie auf die Reinigung, Räumung und Beleuchtung der Straßen. Die Förderung der Wirtschaft zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung der Vereine sind ebenfalls wichtige Posten im Budget. Die Beiträge zum Sozialhilfeverband und die freiwilligen Sozialleistungen der Stadt (Aktivpass, Essen auf Rädern und dergleichen) machen schon nahezu 10 % der Ausgaben im ordentlichen Haushalt aus und werden in Zukunft von den Gemeinden nicht mehr allein getragen werden können.
In den außerordentlichen Haushalt mit Ausgaben in Höhe von 8,576 Millionen Euro und Einnahmen in Höhe von 4,542 Millionen Euro können ca. 160.000 Euro aus dem ordentlichen Haushalt zugeführt werden. Zu den bedeutendsten Ausgaben im AOH zählen die Fortsetzung der Sanierung des Straßennetzes, Maßnahmen zur Oberflächenentwässerung, die Sanierung des Erlebnisbades und der Sportstätten (z.B. behindertengerechter Abgang zur Lindfeldhalle) wie auch die Weiterführung der Kinderspielplatzgestaltung. Auch die Übersiedlung des Stadtmuseums in das ehemalige Minoritenkloster ist geplant, Planungen und Kostenschätzungen dafür erfolgen im Jahr 2008. Der Verschuldungsgrad der Stadt beträgt 3,18 %.
Finanzreferent Dolleschall schloss seine Budgetrede mit einem Versprechen an die Bürger: "Trotz der vielen auf uns zukommenden Probleme werden wir auch in Hinkunft darum bemüht sein, den hohen Standard an Leistungen der Stadtgemeinde für alle Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Bergstadt zu erhalten, vor allem auch für jene, die es nötig haben."
ÖVP-Obmann 2. Vizebgm. Ing. Wolfgang Toperczer lobte den sparsamen Voranschlag und den äußerst niedrigen Verschuldungsgrad.
Der Voranschlag wurde gegen die Stimme der KPÖ angenommen.
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